Triamed Kreisklinik Bad Aibling
Kommunalunternehmen der
Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim
Triamed Kreisklinik Bad Aibling
Harthauser Straße 16
83043 Bad Aibling
Tel.: 08061/930-0
     
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Leistungsspektrum

 
 
 

Unfallchirurgie


Ein Schwerpunkte der chirurgischen Abteilung ist die Unfallchirurgie. 

In der Unfallchirurgie wird ein großes Spektrum verschiedenster Operationen zur Wiederherstellungen nach Verletzungen des Stützapparates (insbesondere Knochenbrüche) und Weichteil-gewebes (z.B. Sehnen, Bänder, Gelenkknorpel etc.) vorgehalten.
Ziel aller Bemühungen ist es bei möglichst geringem Operations-trauma (insbesondere durch minimal invasive Techniken) eine möglichst rasche und vollständige Heilung zu erreichen. Bei stabilisierenden Eingriffen am Knochen gelingt es in vielen Fällen durch kleine operative Schnitte Metalle (überwiegend Titan) einzubringen, die durch zusätzliche Arretierungen (=Verriegelungssysteme) eine hohe, meist voll belastbare Primärstabilität zu gewähren. Neben der Weiterentwicklung der angewendeten Operationsverfahren war die sehr aufwendige Erforschung ausreichend belastungsstabiler Implantate hierzu eine wesentliche Voraussetzung.
 
 
 

Bei Verletzungen von Gelenken und gelenknahen Körperabschnitten haben modernste Untersuchungs- möglichkeiten wie Ultraschall, Computertomographie und Kernspintomographie zu einer wesentlich verbesserten praeoperativen Einschätzung geführt, was naturgemäß nochmals zu einer deutlichen Steigerung der erreichbaren Ergebnisse führte.

Eingriffe bei Gelenkveränderungen werden wegen des naturgemäß angelegten Hohlraumes unter Einsatz von Videoketten operiert. Damit einher geht zu Eingriffsbeginn eine optimale Feststellung der krankheitsverursachten oder unfallbedingten Gelenkveränderungen. Die notwendigen Sicht- und Arbeitskanäle erfordern maximal Hautschnitte von 5 mm. Als Beispiel der arthroskopischen Kniegelenkschirurgie seien die Entfernung von freien Gelenkkörpern, die Entfernung oder Naht eingerissener Meniskusanteile, der Ersatz des vorderen und hinteren Kreuzbandes, funktionsverbessernde Eingriffe bei Arthrosen sowie stabilisiernde Eingriffe bei Kniescheibenverrenkungen erwähnt.
Am Schultergelenk besonders hervorzuheben sind stabilisierende Eingriffe nach Schultergelenkluxation, Naht der sogenannten Rota-torenmanschette sowie die Entlastungsoperation bei schmerzhafter Beweglichkeitseinschränkung (sogenanntes Impigement-Syndrom).
Neben den stabilisierenden Eingriffen am Knochen und funktionsverbessernden Operationen an den Gelenken werden eine Vielzahl von handchirurgischen Eingriffen vorgenommen. Die Operation an der Hand ist dabei nur ein sehr wichtiger Teil einer komplexen Therapie, da erst durch die krankengymnastische spezielle Weiterbehandlung ein gutes Resultat erreicht werden kann.

In diesem Zusammenhang sind Entlastungsoperationen bei eingeengten Nerven (z.B. Carpal-Tunnel-Syndrom, Sulcus ulnaris Syndrom, Tarsal-Tunnel-Syndrom etc.) zu nennen. mehr ...
 
 
 

Die Behandlung von fortgeschrittenen, schmerzhaften Hüftgelenkarthrosen besteht im Austausch der Gelenkkomponenten. Neben der zementfreien Implantation von Hüftkopf und Pfanne werden mit deutlich steigender Tendenz auch Zweiteingriffe bei gelockerten Prothesen notwendig. Häufig führt ein Sturz zum Ausbruch des Oberschenkelschaftanteiles, so dass oft erst nach aufwendigen Operationen eine schmerzfreie Vollbelastung des verletzten Beines erreicht werden kann.
 
 
 

Allgemein- und Bauch(=Visceral)-Chirurgie


Das Spektrum von Operationen in der Allgemein- und Bauch(=Visceral)chirurgie reicht von kleinen Eingriffen an der Haut bis zu ausgedehnten Tumoroperationen im Bauchraum. Die Eingriffe an der Haut umfassen das gesamte Spektrum der Verletzungen. Entstandene Gewebsdefekte und Hautverluste werden durch plastisch-chirurgische Operationen beseitigt. Seit einigen Jahren besteht als Zwischenlösung die Möglichkeit der sog. Vakuumversiegelung mit anschließender definitiver Hautdeckung.
Einen Schwerpunkt der Bauch(=Visceral)chirurgie stellt die sog. minimal invasive Chirurgie dar. Mengenmäßig am bedeutendsten ist die laparoskopische Entfernung der Gallenblase mit kleinen Schnitten. Die sehr enge Kooperation mit unserer endoskopischen Abteilung ermöglicht die zuverlässige Beurteilung der Gallenwege wie auch des Pankreasganges. Bei Tumorverdacht kann dieser eindeutig wiederlegt oder bestätigt werden.

Leisten- und Bauchdeckenbrüche sind ein weiterer Schwerpunkt der operativen Tätigkeit. Die Leistenbrüche werden nach den modernsten Operationsverfahren behandelt. Insbesondere bei anlagemäßiger Bindegewebsschwäche und bei Rezidiven werden dabei nicht resorbierbare Kunststoffnetze verwendet. Die Eingriffe im Bauchraum umfassen das gesamte Organssystem des Verdauungstraktes beginnend von der Speiseröhre bis zum Darmausgang.
 
 
 

Besonders hervorzuheben sind die Eingriffe am Dickdarm, die wegen Tumorerkrankungen erforderlich werden. Da der operative Eingriff nur ein Teilaspekt im gesamten Behandlungskonzept darstellt, werden in jedem Einzelfall mit dem Pathologen und dem Onkologen gegebenenfalls auch mit dem Strahlentherapeuten die einzelnen Behandlungsschritte besprochen.
Die Behandlung in der Onkologie orientiert sich an den Leitlinien und an den neuesten, wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen. Alle bösartigen Tumorerkrankungen werden mit standardisierten Erhebungsbogen dem Tumorzentrum München gemeldet.
Die Nachsorge wird mit den Hausärzten und gegebenenfalls eingeschalteten Onkologen abgesprochen. Auf die ganzheitliche Nachsorge und Betreuung legen wir größten Wert. Abgerundet wird das visceral-chirurgische Operationsspektrum durch Eingriffe an der Leber, an der Bauchspeicheldrüse und an der Milz. Die Eingriffe an der Schilddrüse gehören mit zum Repertoire. Die Eingriffe an den Venen umfassen im wesentlichen die Einlage von sog. Port (überwiegend zur Chemotherapie) und die operative Entfernung von Krampfadern.

Darüberhinaus werden durchgeführt:

  • Ambulantes Operieren
  • Handchirurgie
  • Metallentfernungen
  • Hernien
  • Operationen an der Hand
  • Eingriffe bei Abszessen und Eiterungen
  • Eingriffe im Kindesalter
 
 
 
 

Ärztlicher Leiter der Klinik, Chefarzt Chirurgie

Priv. Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Wolfgang Brandmair
Der Chefarzt hat die Weiterbildungsermächtigung für zwei Jahre in der Chirurgie und für ein Jahr in der Unfallchirurgie.
 
 

Stellvertretung

Oberarzt Klaus Maier, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Fachärzte

Frau Dr. med. Gabriele Egerer, Chirurgin
Herr Dr. med. Christian Flamm, Chirurg
Thomas Grüber, Chirurg
Tobias Prediger, Chirurg

 
 

Kontakt Chirugie

Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Wolfgang Brandmair
Arzt für Chirurgie und Unfallchirurgie

Stellvertretung:
Oberarzt Klaus Maier

Telefon 08061 / 930 - 121 Sekretariat
Mo - Fr 08.00 - 16.00 Uhr
Fax 08061 / 930 - 138
chirurgie@kkh-aibling.de

Der diensthabende Arzt ist über die Pforte unter der Nummer 08061 / 930 - 0 immer erreichbar.

Sekretariat
Annemarie Meyer
Brigitte Westner
Ulrike Ratzwill-Leitzig