Triamed Kreisklinik Prien am Chiemsee
Akademisches Lehrkrankenhaus
der Ludwig-Maximilians Universität München
Kommunalunternehmen der
Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim
Triamed Kreisklinik Prien a. Chiemsee
Harrasser Str. 61 - 63
83209 Prien a. Chiemsee
Tel.: 08051/600-0
     
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Leistungsspektrum


Schwerpunkte der nuklearmedizinischen Diagnostik an der Kreisklinik Prien sind außer der Schilddrüse das Herz, Knochen, und Lunge, seltene Nierenfunktionen und Suche nach Blutungsquellen.

Untersuchungsabläufe:

  • Schilddrüse: Intravenöse Injektion von 70 Mbq Technetium, Aufnahme nach 10 Minuten.
  • Lunge: Intravenöse Injektion unter der laufenden Kamera (Sequenz) von 150 Mbq Technetium- Eiweißpartikeln, unmittelbar anschließend sechs Aufnahmen in verschiedenen Ansichten, Dauer etwa 15 Minuten.
  • Knochen: Intravenöse Injektion von 350 bis 700 Mbq einer technetiummarkierten Posphorverbindung, bei besonderer Fragestellung unter laufender Kamera. Aufnahmen nach 2 bis 3 Stunden, Dauer etwa 20 Minuten.
  • Herz: Belastung am Fahrradergometer unter ärztlicher Aufsicht mit fortlaufender Kontrolle von EKG, Blutdruck und Sauerstoffsättigung möglichst bis zur Ausbelastung, kenntlich an einem Anstieg der Herzfrequenz auf einen Wert 200 minus Lebensalter, dann intravenöse Injektion von 300 Mbq einer technetiummarkierten Fettsäure, Aufnahmen in SPECT-Technik (rotierende Kamera) nach 1 Stunde, Dauer etwa 20 Minuten, danach intravenöse Injektion von 600 Mbq der gleichen Substanz, weitere Aufnahmen wiederum nach 1 Stunde, Dauer 20 Minuten.
    Besonderheiten: Patient muß weitgehend nüchtern sein. Medikamente nach Rücksprache ggf. absetzen (b-Blocker). Alternativ zur körperlichen Belastung am Fahrradergometer steht die medikamentöse Belastung mit Adenosin zur Verfügung. Wichtig dabei ist, daß kein Theophyllin-Präparat eingenommen wird, und daß mindestens 12 Stunden kein coffeinhaltiges Getränk (auch Tee!) konsumiert wurde.

Strahlenexposition:
Durch kosmische Strahlung: 0,3 bis 0,5 mSv pro Jahr, abhängig von der Höhe über dem Meeresspiegel, in 10.000 m Höhe (Flugreisen) 10 mSv pro Jahr. Durch natürliche radioaktive Stoffe: 0,3 bis 1,8 mSv pro Jahr, somit insgesamt durchschnittlich etwa 1,5 mSv/Jahr. Die Strahlenexposition der gängigen Untersuchungen liegt zwischen 0,3 und 1,0 mSv, d.h. im Bereich der natürlichen Exposition von einem viertel bis einem Jahr.

 
 
 
 

Daten und Fakten


 Untersuchungszahlen    1995    2000    2001
              
 Schilddrüse    71    112    121
 Lunge    219    256    209
 Knochen    192    389    331
 Herz    98    209    230