Triamed Kreisklinik Wasserburg
Kommunalunternehmen der
Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim
Triamed Kreisklinik Wasserburg
Krankenhausstr. 2
83512 Wasserburg am Inn
Tel.: 08071/77-0
     
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Anästhesieverfahren


Vollnarkosen werden als Intubationsnarkosen oder als Larynxmaskennarkosen durchgeführt. Durch ein geeignetes Narkosemedikament wird über deren Wirkung an speziellen Strukturen des Gehirns der ganze Körper betäubt.

Zum Einsatz kommen sowohl bei den inhalativen wie auch bei total intravenösen Anästhesien (TIVA) jeweils modernste Medikamente und technische Ausstattung.

Die Narkosearbeitsplätze sind nach den neuesten Richtlinien ausgestattet und auch  das Monitoring (d.h. die elektronische Überwachung der Körperfunktionen während der Narkose) erfolgt mit modernsten Geräten. Ebenso stehen wir für die sog. „Analgosedierung“ zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um die Herbeiführung eines schmerzfreien Dämmerschlafes für Eingriffe, die zwar gut  in örtlicher Betäubung durchgeführt werden,  jedoch von zusätzlichen Missempfindungen begleitet sein könnte (letztere werden ausgeschaltet).

Regionalanästhesien als Einzelinjektions- oder als kontinuierliche (kathetergestützte) Verfahren; bei letzteren wird ein Lokalanästhetikum mittels einer Injektionspumpe konstant zugeführt, so dass auch für die Zeit nach der Operation die vorhandene Schmerzfreiheit aufrecht erhalten werden kann. Regelmäßig zum Einsatz kommen:

Rückenmarknahe Betäubungen:

  • Spinalanästhesie
  • Katheter-Periduralanästhesie (thorakal, lumbal)

Betäubungen der oberen Extremität: (für Schulter, Arm, Hand)

Plexus

  • Interskalenär
  • Infraclaviculär
  • Axillär

Periphere Nervenblockaden

  • Handblock

Betäubungen der unteren Extremität (Hüfte, Knie, Unterschenkel, Fuß)

Plexus

  • Femoralisblock
  • Ischiadicusblock (proximal / distal)

Periphere Nervenblockaden

  • distaler Ischiadikusblock
  • Saphenusblock
  • Fußblock

 



 

 
 
 
 

Ambulante Anästhesien


Um die Sicherheit ambulanter Narkosen genauso hoch zu garantieren, wie dies für den stationären Bereicht selbstverständlich ist, gilt bei uns folgende Vorgehensweise:

  1. Der Operateur stellt die Indikation (= Feststellung der Notwendigkeit) zur ambulanten Operation.
  2. Der Hausarzt erbringt die eventuell notwendigen Voruntersuchungen
  3. In der Anästhesieambulanz wird die spezielle Narkosevoruntersuchung und –planung durchgeführt.
  4. Der Patient kommt am Operationstag nüchtern zur vereinbarten Zeit auf die vorgegebene Station. Hier erfolgt die Prämedikation (Einnahme eines Beruhigungsmittels) und die Einschleusung in den OP-Trakt.
  5. Nach der Operation und Narkose wird der Patient im Aufwachraum von speziell geschultem Fachpersonal betreut.
  6. Frühestens 2 Stunden nach Narkoseende kann der Patient wieder in Begleitung nach Hause entlassen werden.
  7. Die Verhaltensregeln für daheim (z.B. fehlende Verkehrstüchtigkeit, eingeschränkte Kritikfähigkeit) werden individuell besprochen. Eine erwachsene Person muss für die nächsten 12 - 24 Stunden in der Wohnung anwesend sein.
  8. Sollten unvorhergesehene Zwischenfälle auftreten, besteht immer die Möglichkeit, den Patienten stationär aufzunehmen und weiterzubehandeln.