Triamed Kreisklinik Prien am Chiemsee
Akademisches Lehrkrankenhaus
der Ludwig-Maximilians Universität München
Kommunalunternehmen der
Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim
Triamed Kreisklinik Prien a. Chiemsee
Harrasser Str. 61 - 63
83209 Prien a. Chiemsee
Tel.: 08051/600-0
     
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Kosten senken, Qualität steigern


Für bessere Arbeit weniger Geld ausgeben - das ist das hohe Ziel, das sich der Landkreis Rosenheim für seine Priener Kreisklinik gesetzt hat. Um es zu erreichen, werden rund 30 Millionen Euro investiert.

Große Hoffnungen setzen Politiker und Mediziner zunächst in das Gesundheitszentrum (GHZ). Der erste von drei Bauabschnitten soll bis Sommer 2009 vollendet werden.Beim Spatenstich (wir berichteten) hat das «Kommunalunternehmen Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim» auch Einzelheiten über die künftige Nutzung des GHZ genannt. Die GmbH ist als Tochtergesellschaft des Landkreises Träger der drei «Triamed»-Häuser in Prien, Wasserburg und Bad Aibling.

Den auf 8,5 Millionen Euro veranschlagten Bau mit fünf Geschossen trägt der Landkreis alleine. Die Investitionen sollen sich durch spätere Mieteinnahmen amortisieren. Dagegen wird für den Abriss der beiden Bettentrakte aus den 60er- Jahren und die Ersatzbauten (Bauabschnitt zwei und drei), für die bis 2011 etwa 22 Millionen Euro Kosten kalkuliert sind, mit hohen staatlichen Fördergeldern gerechnet.

Nach Abschluss der Gesamtmaßnahme soll die Kreisklinik über 140 «geförderte Planbetten» verfügen. Während der Bauabschnitte zwei und drei wird die Privatstation im GHZ als Ausweichquartier für die Behandlung von bis zu 48 Patienten genutzt. Ab 2012 soll das oberste Stockwerk des GHZ dann als Privatklinik mit 24 Betten in Einzelzimmern betrieben werden.

In der Etage darunter entsteht eine ambulante Operationsabteilung mit zwei OP-Sälen als Ergänzung zu den drei vorhandenen OPs. Derzeit werden in der Kreisklinik jährlich rund 1000 ambulante Eingriffe vorgenommen - Tendenz steigend. «Diese und zusätzliche ambulante Operationen sollen zukünftig durch die Klinikärzte selbst, von niedergelassenen Ärzten und von Ärzten aus den vermietbaren Praxen durchgeführt werden», heißt es in einer Presseerklärung.

Denn ein Stockwerk tiefer, im ersten Obergeschoss, werden Räumlichkeiten für vier Praxen gebaut, die niedergelassenen Fachärzten auf Mietbasis zur Verfügung gestellt werden sollen, zum Beispiel für Dialyse. Diese Form der Zusammenarbeit soll dazu beitragen, das Leistungsspektrum der Kreisklinik zu erhöhen.

Gleiches gilt für das Erdgeschoss, in dem ein externer Betreiber physiotherapeutische Leistungen anbieten soll. Eine öffentliche Ausschreibung in Form eines Konzeptwettbewerbs läuft bereits.

Das Untergeschoss schließlich, das in dem abschüssigen Gelände nur auf der Seeseite vollständig oberirdisch liegen wird, ist für die Technik reserviert. Dort werden unter anderem eine Lüftungs- und eine Heizübergabezentrale sowie Gerätschaften für die Warmwasserbereitung untergebracht.

«Insbesondere wird mit dem Konzept des GHZ die ambulante und stationäre Struktur besser miteinander verzahnt und somit den Forderungen der Gesundheitspolitik und der Krankenkassen Rechnung getragen. Diese Verknüpfung wird insgesamt aber nicht nur die Kosten senken, sondern vor allem eine bessere und qualitativ hochwertigere medizinische Versorgung sicherstellen», sind die Verantwortlichen überzeugt, dass die 8,5-Millionen-Euro-Investition die Erwartungen erfüllen wird.
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Pressestelle
Triamed Kommunalunternehmen
"Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim"

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