Selbsthilfegruppen stellen sich vor Prien - Rund ein Dutzend Selbsthilfegruppen aus der Region präsentieren sich von Samstag, 9., bis Samstag, 16. Juni, in der Kreisklinik in Prien. Zum Auftakt der Ausstellung geben sie am Samstag, 9. Juni, von 14 bis 17 Uhr einen Einblick in ihre Arbeit. Auf dem Rahmenprogramm stehen Vorträge und Gesprächskreise.
Zusammengestellt hat die Ausstellung eine Projektgruppe der Berufsfachschule für Krankenpflege des Landkreises Rosenheim.Aus einem Unterricht der Triamed Berufsfachschule für Krankenpflege im Schuljahr 2003/2004 entstanden eine Analyse der Situation von Selbsthilfegruppen im Raum Wasserburg, ein Flyer mit Kontaktadressen von Selbsthilfegruppen im Landkreis Rosenheim und die Aufnahme der Adressen im «Vereinsinternet der Stadt Wasserburg». Anlässlich des Gesundheitstages 2004 in der Berufsfachschule für Krankenpflege stellten sich dann erstmals zwölf regionale Selbsthilfegruppen der Öffentlichkeit vor.
Plattform in den Kreiskliniken
Aus dem Klassenprojekt entwickelte sich in der Folgezeit eine klassenübergreifende Gruppe mit freiwilligen Mitgliedern. Ihr Ziel: Sie will regionalen Selbsthilfegruppen - in erster Linie solchen, die sich mit Gesundheit und sozialpflegerischen Themen beschäftigen - in den Triamed-Kreisklinken die Möglichkeit geben, sich einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.
Dritte Ausstellung jetzt in Prien
Nach Ausstellungen in den Kreiskliniken in Wasserburg und Bad Aibling gibt die Projektgruppe den regionalen Selbsthilfegruppen jetzt in Prien ein Forum, sich darzustellen. Die Ausstellung in der Kreisklinik wird am Samstag, 9. Juni, um 14 Uhr eröffnet. Bis 17 Uhr werden Vorträge und Gesprächskreise angeboten. Die Themen lauten «Arzt und Patienten im Dialog über Erkrankungen des Darmtraktes» (Beginn 14.30 Uhr), «Was ist Selbsthilfe?» (15.15 Uhr), «Was man machen kann - Betrachtung durch die Deutsche Multiple-Sklerose-Gesellschaft» (15.45 Uhr), «Offenes Meeting: Alkoholismus - eine Familienkrankheit» (16.15 Uhr).
Im Mittelpunkt steht jedoch die Arbeit der Selbsthilfegruppen. Sie präsentieren sich an Ständen. Ehrenamtliche Helfer informieren die Besucher - und geben ihnen auch einen unmittelbaren Eindruck von ihrer Arbeit, wenn sie ihnen zum Beispiel den Blutdruck messen. Chiemgau Zeitzung, 05.06.2007, re
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