Triamed Kreisklinik Bad Aibling
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Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim
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Oberarzt an der chirurgischen Abteilung der Kreisklinik Bad Aibling erhält Anerkennung zum Facharzt für Orthopädie


Klaus - Jürgen Maier hat seine Ausbildung 1982 in Hessen am Roten Kreuz Krankenhaus Kassel und in den Städtischen Kliniken Kassel begonnen, seine chirurgische Weiterbildung in den Kreiskrankenhäusern Alsfeld und Frankenberg sowie in der Unfallchirurgie der Universitätsklinik Marburg absolviert. 1991 bis1992 hat er am Kreiskrankenhaus Nürtingen seinen Abschluss als Facharzt für Allgemeinchirurgie und 1995 in den Kliniken Ludwigsburg/Bietigheim in der Abteilung Unfallchirurgie seinen Abschluss als Facharzt für Unfallchirurgie gemacht.

Seit April 1995  ist er Oberarzt in der Chirurgischen Abteilung der Kreisklinik Bad Aibling  in der Funktion als ständiger Vertreter des Chefarztes Dr. Wolfgang Brandmair. Am 19.09.2007 erhielt er seine Anerkennung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Parallel zu seiner klinischen Arbeit betreibt er seit  Dezember 2006 eine wissenschaftliche Studie zur operativen Behandlung der Radiusfraktur (Speichenbruch am Handgelenk) mit der sogenannten Winkelstabilen Plattenosteosynthese und entwickelt ein Implantat mit innovativem Verankerungsprinzip im Hüftkopf zur operativen Behandlung des Schenkelhalsbruches und der hüftgelenksnahen Oberschenkelfraktur. Gerade mit der Winkelstabilen Osteosynthese können heutzutage Gelenkfrakturen übungsstabil versorgt werden, bei denen noch im letzten Jahrzehnt operative Behandlungsmaßnahmen nicht möglich waren oder  gescheitert sind.

Die über viele Jahre breitgefächerte chirurgische Ausbildung und Tätigkeit in unterschiedlichen Krankenhäusern (Hessen, Baden Württemberg und Bayern) ist die Grundvoraussetzung, um in einem Haus der Grund- und Regelversorgung wie in Bad Aibling die breite Palette der täglich anfallenden allgemein- und unfallchirurgischen Krankheitsbilder solide zu behandeln. Die enormen technischen Fortschritte der letzten Jahre haben auch zu einer zunehmenden Spezialisierung  in den operativen Fächern geführt. Das „Spezialistentum“ birgt aber auch Gefahren und Risiken, vor allem dann, wenn Grundlagen und eine breite Basis fehlen und sich die Spezialisierung  am Ende nur als begrenztes Tätigkeitsfeld in einer Spezialdisziplin darstellt, und die Fähigkeit „über den Tellerrand hinaus  schauen zu können“ verloren gegangen ist.

Im Gegensatz dazu basiert seine spezialisierteTätigkeit als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie/Spezielle Unfallchirurgie auf einer umfangreichen Ausbildung und Berufserfahrung in den Disziplinen der Allgemein- und Bauchchirurgie, der Gefäßchirurgie, der Unfallchirurgie und Orthopädie.

Die spezialisierte Tätigkeit umfasst die konservative und operative Behandlung von Verletzungen und deren Folgezustände sowie anlagebedingter/erworbener Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane. Bei der operativen Behandlung wird die gesamte Palette moderner Osteosynthesetechniken angewendet, es stehen verschiedenste Platten- und Nagelsysteme einschließlich der in den letzten Jahren zunehmend eingesetzten sog. Winkelstabilen Platten- und Nagelsysteme zur Verfügung. Zum Repertoire gehört natürlich auch die Endoprothetik vor allem der großen Gelenke.

Entscheidend ist ein individuelles, der Verletzung bzw. der Erkrankung  angepasstes Behandlungskonzept, was insbesondere auch die individuellen Fähigkeiten und Wünsche der zu behandelnden Person berücksichtigt.
Hierzu zählt die Behandlung des Freizeit- und Leistungssportlers mit den entsprechenden Verletzungen und Überlastungsschäden ebenso wie die Kindertraumatologie und Alterstraumatologie, die sich naturgemäß voneinander unterscheiden müssen. Die Behandlung ein und derselben Verletzung wird sich in Abhängigkeit  vom Alter des Patienten, der Knochenqualität, den Ansprüchen und Bedürfnissen des Verletzten usw. wesentlich unterscheiden, eine zielgerichtete Therapie mit biologischen, möglichst gering invasiven operativen Behandlungsverfahren ist anzustreben.

Gerade bei Kindern, die aufgrund ihrer in der Regel schnellen Knochenbruchheilung noch große Wachstums- und Korrekturreserven besitzen, eignen sich besonders für die Anwendung wenig invasiver operativer Behandlungsverfahren. Andererseits stehen heutzutage Osteosyntheseverfahren zur Verfügung, die nicht nur beim knochengesunden jungen Menschen (Sportler) sondern auch beim knochenkranken, alten Menschen (Osteoporose) eine sog. Frühfunktionelle Nachbehandlung, d.h. sofortige Mobilisierung nach der Operation ohne ruhigstellende Gipsverbände oder längerer Bettruhe, ermöglichen.

Die Behandlung der örtlichen Bevölkerung Bad Aiblings und der Gemeinden aus der Umgebung liegt Herrn Dr. Maier besonders am Herzen, sein Ziel ist es, die Behandlung der häufigen (alltäglichen) Frakturen (Handgelenk, Schenkelhals/Oberschenkel, Oberarmkopf, Sprunggelenk...) zu perfektionieren, so dass Gelenkerhalt und eine rasche Mobilisierung möglich sind, um damit wiederum die Voraussetzungen für die Wiederherstellung der Gebrauchsfähigkeit der Extremitäten zu schaffen. Im Fachgebiet der Orthopädie und Unfallchirurgie sind ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Arzt und Patient  kombiniert mit wissenschaftlich fundierter und handwerklich perfekter Operationstechnik entscheidende Faktoren für ein nachhaltig gutes Behandlungsergebnis.

Im Rahmen der regelmäßig Dienstags und Donnerstags stattfindenden Gelenksprechstunde haben Patienten mit Verschleißschäden oder unfallbedingten Schäden an Gelenken (z.B. Kreuzbandriss, Meniskusschaden, Sehnenriss am Schultergelenk,Knorpelverletzungen und Arthrose eines Gelenkes...) die Gelegenheit sich nach Terminvereinbarung vorzustellen. Im Rahmen der Beratung (ggf. auch als „Zweitmeinung“)  werden erforderliche diagnostische Maßnahmen eingeleitet, konservative  und operative Behandlungsmöglichkeiten besprochen und falls erforderlich Operationstermine vereinbart.
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