Einblicke in den Klinikalltag Bad Aibling (uhe) - Den «Tag der offenen Tür» in der Triamed Kreisklinik Bad Aibling nutzten zahlreiche Besucher, um hinter die Kulissen des Krankenhauses zu blicken.
Im Eingangsbereich war überwiegend Information angesagt: An mehreren Ständen wurde den Gästen Beratung auf dem Gebiet der Orthopädie, Gynäkologie und dem HNO-Bereich angeboten. Die AOK war ebenso mit einem Info-Stand vertreten wie das Fokus-Familiennetzwerk. Eine Diätassistentin erläuterte Ernährungsmöglichkeiten. Über Reha- und Kurmaßnahmen informierten die Kliniken aus Bad Feilnbach.
Das Angebot an Informationen rundeten Fachvorträge ab. Anästhesie-Chefarzt Dr. Pfeiffer referierte zum Thema «Schmerz lass nach». So werde die Vollnarkose, wo es möglich sei, mehr und mehr von der lokalen Betäubung abglöst. Es gab auch Demonstration zu «Wach während der Operation» in Zusammenarbeit mit dem Oberarzt der Anästhesie, Dr. Klaus Peter Gebert.
Gut angenommen wurden Vorträge zu Hörproblemen von Professor Benno Paul Weber und zur Endoprothetik von Chefarzt Dr. Brandmair. Der Rundgang durch die Klinik bot Einblicke in den Krankenhausalltag. So wurden anhand verschiedener Modelle endoskopische Eingriffe erklärt. Ultraschall- Röntgen-, Endoskopiebilder und sogar EKG würden für jeden behandelnden Arzt online zur Verfügung gestellt. Der Transport der Bilder falle somit weg, wodurch eine schnellere Versorgung der Patienten gewährleistet sei.
Pflegedienstleiterin Sybille Glogger zeigte unter anderem auf der Entbindungsstation die Zimmer mit Sitzecken für Geschwister her. Ein ganz anderes Thema wurde den Besuchern im «Brückenzimmer» näher gebracht. In diesem Raum können Angehörige von Schwerstkranken nahezu rund um die Uhr bei den Patienten bleiben. Ein paar Zahlen nannte Verwaltungsleiter Andreas Schwarz, der betonte, das man mit diesem Publikumstag die Möglichkeit nutzen wollte, die Triamed-Kreisklinik einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren: So beschäftige das Krankenhaus zirka 220 Mitarbeiter in allen Bereichen, von der Verwaltung über den Pflegedienst und der Ärzte bis hin zur Haustechnik und EDV-Abteilung. Für den «Tag der offenen Tür» seien zusätzlich zum «normalen Bedarf» zirka 35 Kräfte im Einsatz, so Schwarz. Den Gästen wurde neben dem Einblick in die Klinik auch ein Rahmenprogramm geboten, das unter anderem THW, Feuerwehr, ein Zauberer und der Ponyhof St. Margarethen bestritten. Wer wollte, konnte auch einmal an einer Puppe unter Anleitung Wiederbelebungsmaßnahmen üben.
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