Triamed Kreisklinik Wasserburg
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Sich «gut aufgehoben» fühlen


Wasserburg (koe) - Die Kreisklinik Wasserburg will die Patientenversorgung laufend weiter optimieren. Jüngster Schritt dazu: Es gibt jetzt einen «Empfang», von dem aus jeder Patient direkt an die richtige Stelle im Krankenhaus geleitet wird.

Außerdem wurde die Aufnahme-Situation für internistische Notfälle verbessert und die Zahl der Überwachungsbetten deutlich erhöht.

Gelegentlich kommt es in Rückmeldungen noch hoch, das alte Negativ-Image des Wasserburger Kreiskrankenhauses. Dann leidet Chefarzt Dr. Heiko Rath besonders, denn «bei uns verbessert sich laufend etwas und wir sind ja auch schon wirklich weit gekommen», stellt er fest.

Verunsicherung entgegen wirken

Der jüngste Schritt war die Umgestaltung der Patientenaufnahme, sowohl für die Stationen wie für die Ambulanz. Da gab es noch Problemstellen, was nicht zuletzt im laufenden Qualitäts-Management-Prozess an den Tag kam. «Wenn Patienten in ein Krankenhaus kommen, befinden sie sich in einer belastenden Ausnahmesituation», ist dem Ärztlichen Leiter der Klinik klar. Was Kranke dann am wenigsten brauchen können, ist Unsicherheit und das Gefühl, niemand fühle sich zuständig.

Daher hat man in Wasserburg nun einen zentralen Empfang für alle Patienten eingerichtet. Von hier geht es entweder in die chirurgische Ambulanz, wenn offensichtliche Verletzungen vorliegen. Bei allen anderen unklaren Problemen wartet wenige Meter weiter die internistische Nothilfe, die bisher so in Wasserburg noch gar nicht existierte. Hier gibt es Monitore für die Überwachung, hier werden die erforderlichen Erstmaßnahmen getroffen und es wird - auch mit Chirurgen oder Gynäkologen gemeinsam - möglichst rasch entschieden, wie es weitergeht.

Das kann in Wasserburg die Verlegung auf eine Normalstation sein - oder die Betreuung in der neuen Überwachungsstation, die nun im Erdgeschoss die frühere sogenannte «Aufnahmestation» ersetzt. Neun «Überwachungsbetten» mit moderner Technik und Zentral-Monitor, von dem aus die Vitalfunktionen der Patienten in den Zimmern verfolgt werden können, bieten Sicherheit in kritischen Situationen.

«Damit verfügt die Kreisklinik Wasserburg mit der Intensivstation nun über 15 Überwachungsbetten, was etwa zehn Prozent der Gesamtbettenzahl ausmacht», so die Klinikleitung nicht ohne Stolz.

Den Patienten das Gefühl geben, dass sie «gut aufgehoben sind», möglichst wenig Verlegungen und Arzt-Wechsel: Diesen Zielen sei man mit den Neuerungen wieder ein Stück näher gekommen, ist Dr. Rath sicher.

Verbessert werden soll mit der neuen «Lenkung» aber auch die Versorgung in der chirurgischen Ambulanz, wo ebenfalls Abläufe verändert wurden und ein neuer OP für ambulantes Operieren entstanden ist.

Und auch die Internisten freuen sich über einen Umbau, der in den nächsten Wochen abgeschlossen sein wird: Die Endoskopie-Abteilung erhält neue Räume, klimatisiert und mit allem ausgestattet, was den Patienten wie den Mitarbeitern die Untersuchung angenehmer machen soll.
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