Gute Unterhaltung – ist manchmal die beste Medizin!
Deshalb startet die Kreisklinik Wasserburg mit einem eigenen Klinikinfokanal für Ihre Patienten
Wir alle wissen, dass ein Krankenhausaufenthalt mit Sorgen und Ängsten für den Patienten und seine Angehörigen verbunden ist. Hinzu kommt eine neue Umgebung und Menschen, die man nicht kennt. Den Wegfall von alltäglichen Gewohnheiten, wie gewohntem Schlafrhythmus, Kontakt zur Familie, gewohntem Essen, individueller Körperpflege, Information durch Medien und Gespräche und die berufliche Tätigkeit versuchen die Mitarbeiter der Kreiskliniken so gut als möglich zu kompensieren. Damit dies jetzt noch besser gelingt, startet jetzt auch bald die Kreisklinik Wasserburg, dem Beispiel der Kreisklinik Prien folgend, bei der bereits seit 31.08.2005 für Patienten das Fernsehprogramm „KiK“ läuft mit dem Krankenhaus-Info-Kanal. Ein interner Sender, der über die Kreisklinik, über Behandlungsschwerpunkte und Gesundheitsthemen informiert.
Der neue Krankenhaussender will den Patienten mehr bieten als herkömmliche Krankenhaussender und sie über den Krankenhausalltag informieren, so Jürgen Brunner, der Geschäftsführer von fx-net Internet Based Services - eine GmbH, die sich auf die Planung, Realisierung und Betreuung von Kommunikationssystemen spezialisiert hat. Ein Sender, der lokalen Bezug zwischen dem Krankenhaus und umgebenden oder beliefernden Firmen nimmt, die Klinik mit einem kurzen Film vorstellt und dem Patienten Einblicke in den Arbeits-Alltag des Personals und die einzelnen Stationen gewährt.
„KiK läuft an sieben Tagen in der Woche. Das TV-Programm orientiert sich an den Interessen und Bedürfnissen der Patienten“, so Klaus-Peter Fischer, betriebwirtschaftlicher Leiter der Klinik Wasserburg und Vorstand des Kommunalunternehmen.
Wie der Sender funktioniert
„KiK“ wird von der Firmenzentrale in Böblingen über einen Server (Zentralrechner) im Krankenhaus an die Schirme in den Zimmern gesendet. Der große Vorteil für das Krankenhaus ist, dass sich der Info-Kanal durch Werbung selbst finanziert. Die Klinik muß also nichts dazu bezahlen, erhält aber auch kein Dauerwerbefernsehen. Durch den hohen Programmanspruch sind die Werbezeiten eng begrenzt.
Klaus-Peter Fischer, Vorstand des Kommunalunternehmen der Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim, freut sich, dass „für die Patienten der Kreisklinik in Wasserburg nun auch ein eigener Infokanal kostenlos eingerichtet werden kann. Sicherlich wird Bad Aibling dem guten Beispiel folgen“. So können Patienten und Angehörige noch besser informiert werden, neben schriftlichen Informationen und persönlichen Gesprächen, die nach wie vor die wichtigste Kommunikationsform bleiben.
|