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Wasserburgs Kreisklinik hat nun eine Neurochirurgie Seit Monaten lief der Umbau, jetzt ist es soweit: Dr. Wolfgang Schneid hat seine Neurochirurgie-Praxis an der Kreisklinik Wasserburg eröffnet. Zugleich ergänzt er als Vertragsarzt die chirurgische Abteilung um ein weiteres Behandlungsspektrum.
Gut 5000 Patienten werden pro Jahr in Wasserburg stationär behandelt, dazu ambulant 8500. Mit der Neurochirurgiie-Praxis steigert das Krankenhaus seine Attraktivität, davon ist Klaus-Peter Fischer als Vorstand der Triamed-Kreiskliniken Wasserburg, Prien und Aibling überzeugt.
Die Sorge um den Erhalt des Krankenhauses scheinen vorüber zu sein, ebenso die Zeit vornehmer Zurückhaltung. So formulierte es Landrat Max Gimple im Grußwort zur Praxiseröffnung: Drei Chefärzte führen die Klinik in eine neue Ära. Der Wettbewerbserfolg bestimmt das wirtschaftliche Überleben einer Klinik. Und da hat Wasserburg mit dem zusätzlichen Angebot nach Ansicht von Vorstand und Landrat jetzt gute Chancen.
Schneid stammt aus Augsburg und hat in München studiert. In der Region ist er kein Unbekannter - er kommt vom Behandlungszentrums Vogtareuth, wo er seit 1999 Oberarzt war. Vor zwölf Jahren war er dort am Aufbau der Klinik für Neurochirurgie, Neuroradiologie und Epilepsiechirurgie beteiligt. Der 42-jährige gilt als Spezialist für Gehirnchirurgie bei Kindern mit schwerster Epilepsie und ist Experte für die Behandlung von Spastik und schwersten Schmerzzuständen.
In Wasserburg bietet Schneid Beratung und Diagnose für alle Patienten an, die an Erkrankungen aus neurologischen Bereich leiden. Dazu zählen auch Bandscheibenvorfälle, Tumore von Gehirn und Rückenmark sowie Folgen von Schädel-Hirn-Verletzungen, Blutungen und Schlaganfällen.
Neben seiner Praxistätigkeit kooperiert Schneid mit der chirurgischen Abteilung der Kreisklinik. Seine operative Tätigkeit umfasst dabei mikrochirurgische Bandscheibenoperationen, Eingriffe am Kopf und bei Nervenverletzungen sowie das Einsetzen von Schmerzmittelpumpen. Klinik-Chirurgie und Praxis sollen so nicht nur medizinisch von einander profitieren. Dabei steht für den Neurochirurgen immer der Patient im Mittelpunkt: Er ist weder Ware noch Rendite-Objekt eines Unternehmers, auch keine Fallpauschale, sondern ein Individuum, so Schneid in seiner Ansprache.
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Triamed Kommunalunternehmen
"Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim"
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