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Zwei Chefärzte behandeln die Frauen Wasserburg (koe) - Noch ging es nicht um die Verabschiedung von Chefarzt Dr. Peter Hanusch. Doch der Termin seiner Pensionierung rückt näher, und so setzt der Landkreis auf eine frühzeitige Nachfolgeregelung: Dr. Martin Heindl, bisher Oberarzt in Wasserburg, wird die nächsten Monate die Gynäkologie am Kreiskrankenhaus gemeinsam mit seinem Vorgänger leiten. Seit 37 Jahren ist Dr. Hanusch in Wasserburg tätig, zwölf Jahre ist er schon Chefarzt, lange Jahre war er auch Ärztlicher Direktor des Kreiskrankenhauses. Wenn er am 1. Juni in den Ruhestand geht, weiß er «seine» Stationen in guten Händen: «Schon die letzten fünf Jahre haben wir hervorragend zusammengearbeitet», lobt Dr. Hanusch seinen Nachfolger. Dr. Martin Heindl hat zusätzliche Fachkompetenz mit nach Wasserburg gebracht. So ist er auch Kinderarzt und Neugeborenen-Notarzt. Wie die Krankenhausgesellschaft des Landkreises hervorhebt, wurden gemeinsam mit ihm in Wasserburg neue Verfahren eingeführt, so die Konzentration auf laparoskopische Eingriffe, Senkungs- und Inkontinenzoperationen sowie Krebsoperationen. Dr. Heindl, ein gebürtiger Landshuter, war schon einmal Chefarzt in Donauwörth, das er nach Auseinandersetzungen mit dem Träger verließ. In Wasserburg will er vor allem auch die Zahl der Patientinnen wieder erhöhen. Zumindest bei den Geburten ist diese in den letzten Jahren leicht zurückgegangen, letztes Jahr waren es 478. Um den Übergang fließend zu gestalten, wird Dr. Heindl die Geburtshilfe und Gynäkologie bis 30. Mai im «Kollegialsystem» leiten, so die Krankenhausgesellschaft. Dies unterstreiche die «hervorragende Zusammenarbeit».
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Triamed Kommunalunternehmen
"Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim"
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