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Viel Respekt und Interesse: Im Gipsraum ist die Hölle los. Ein Junge läuft stolz mit Gipsarm herum, bei enem kleinen Mädchen trocknet gerade der Gips auf der Nase und gleich neben dran wird ein kleines Füßchen eingegipst, zwei andere warten noch auf die Behandlung - und die Mutter schaut ganz entspannt zu, denn sie weiß: alles nur Show. Der Gipsraum gehörte am Tag der offenen Tür des Wasserburger Krankenhauses zu den beliebtesten Anziehungspunkten für Kinder. Doch nicht nur für die Kleinen, auch für die Großen gab es eine Menge Interessantes zu hören und zu sehen.Keine Frage blieb unbeantwortet, weder die nach den Liegezeiten, noch die nach Krankenhausinfektionen oder mysteriösen Viren in den Operationssälen. Und fast alle Türen öffneten sich, sei es zum Labor oder zur Lungenfunktion, zum Computertomographen oder in die Sonographie, sei es zur Intensivstation oder zum Kreißsaal.
Immer wieder berichteten die Besucher von eigenen Krankenhausaufenthalten oder denen von Familienmitgliedern und Freunden. Geschichten von Zufriedenheit und Angst, von gewonnener Lebenserfahrung und Zweifeln, von Freude und Leid waren da zu hören.
Mancher Gast wusste erstaunlich gut Bescheid über die eine oder andere Untersuchung, meist aus eigener Erfahrung. Überhaupt hatte man den Eindruck, dass es die Besucher erst zu den Untersuchungen und Behandlungen zog, denen sie sich selbst schon mal unterziehen mussten. Sich noch einmal aus neutraler Position anschauen, was der Doktor damals mit einem gemacht hat, und von eigenen Erfahrungen zu erzählen - das Personal hörte geduldig zu.
Viele zeigten sich beeindruckt von den Geräten, von der Geschicklichkeit, die notwendig ist, sie zu bedienen, selbst Hand anlegen wollen nur die wenigsten. Wie ein echter Schlüsselloch-Chirurg Stücke aus einem Schnitzel heraus zu schneiden oder sie wieder anzunähen oder ein Streichholz aus einer Schachtel zu entnehmen und womöglich noch anzuzünden, erwies sich als echte Herausforderung, die sich offensichtlich nur wenige zutrauten.«Ganz nebenher» lief natürlich der normale Krankenhausbetrieb weiter. Die Notaufnahme war gut besetzt mit Patienten, die auf die best- und baldmögliche Behandlung warten. Dafür arbeitete das Personal auch am Tag der offenen Tür, so wie an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr.
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Pressestelle
Triamed Kommunalunternehmen
"Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim"
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