Triamed Kreisklinik Bad Aibling
Kommunalunternehmen der
Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim
Triamed Kreisklinik Bad Aibling
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Dr. med. Dirk Neidhardt, Chefarzt der Inneren Abteilung und Ärztlicher Leiter des Kreiskrankenhauses Bad Aibling kann auf eine beeindruckend große Patientenzahl in der endoskopisch gastroenterologischen Diagnostik und Therapie zurückblicken


Der Mediziner weist in allen wesentlichen Schwerpunkten der Inneren Medizin langjährige Erfahrungen und Kenntnisse auf, die er in mehreren verschiedenen Fachabteilungen eines Schwerpunktkrankenhauses der Region während seiner beruflichen Ausbildung erworben hat.

Er gehört auch heute noch zu der Gruppe der medizinisch breit ausgebildeten „Generalisten“ im Gebiet der Inneren Medizin, welche während ihrer Aus- u. Weiterbildungszeit mehrere Schwerpunkte der Inneren Medizin erlernen und betreuen konnten, wie beispielsweise Kardiologie; Nephrologie; Gastroenterologie; Onkologie und Infektiologie sowie Internistische Intensivmedizin und radiologische Diagnostik. All diese  Erfahrungen hat er bereits 1982 bei seinem Wechsel vom damaligen Städtischen Krankenhaus Rosenheim an die Abteilung für Innere Medizin am Kreiskrankenhaus Bad Aibling mitgebracht und dort weiter optimiert.

Der Bereich Innere Medizin, der von Chefarzt Dr. Neidhardt geleitet wird, zeichnet sich durch folgende Behandlungsschwerpunkte aus: Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Magen-/Darmerkrankungen,
Atemwegs- und Lungenerkrankungen, Gallenblasen- und Gallenwegserkrankungen, Nierenerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, Infektionen und Blutkrankheiten.

Die interdisziplinäre Intensivstation bietet sämtliche modernen intensiv-medizinischen Möglichkeiten, u. a. maschinelle Beatmung und Versorgung mit einem temporären Herzschrittmacher. Hervorzuheben ist die außergewöhnlich attraktive Bausubstanz (nach Renovierung und Neubau durch ein kreatives Architektenteam mit spezieller Erfahrung in der Planung und im Bau regionaler Krankenhäuser). Die Atmosphäre ist großzügig, ruhig und trägt sicherlich einen nicht unerheblichen Teil zur Genesung der Patienten bei.

Die enge Kooperation der endoskopischen Abteilung mit der Chirurgie ermöglicht die zuverlässige Beurteilung des Verdauungstraktes (Magen-Darm), incl. der Gallenblase, der Gallenwege sowie des Pankreas und des Pankreasganges. Bei Tumorverdacht/Tumornachweis wird der Befund vom Internisten/Endoskopiker zusammen mit dem chirurgischen Kollegen interpretiert, das weitere therapeutische Procedere geplant.

Besonders hervorzuheben ist die an dieser Abteilung bei fundierter Erfahrung und Routine über mehr als 20 Jahre dokumentierte große Patientenzahl in der gastroenterologischen Diagnostik und Therapie, einschließlich der entscheidenden endoskopisch operativen Verfahren wie ERCP mit EPT, Steinextraktion, mechanischer Lithotripsie und Stentversorgung von Stenosen der Gallenwege. Auch alle sonstigen Formen der Diagnostik und Therapie des oberen und unteren Gastrointestinaltraktes mit Polypektomie und Notfallversorgung von akuten Magen- und Darmblutungen werden natürlich ebenfalls routinemäßig in großer Zahl durchgeführt.

Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung in Deutschland leiden an Gallensteinen. Frauen sind davon weitaus häufiger betroffen als Männer. Oft merken die Patienten nichts von der Existenz der Steine und das kann vor allem dann schlimme Folgen haben, wenn Gallensteine in den ableitenden Gallenwegen zu akut bedrohlichen Erkrankungen führen. Dies ist unter anderem auch dann noch gelegentlich der Fall, wenn die Gallenblase bereits vorher operativ entfernt wurde und trotzdem einzelne Steine in den Hauptgallengang übergetreten waren.

Entfernung von Steinen aus den Gallengängen

Gallengangssteine werden heute in der Regel meist durch endoskopische Techniken entfernt. Das Verfahren der Endoskopie (Spiegelung) ist bereits von Magenuntersuchungen her bekannt. Bei der Gallengangsstein-Behandlung wird über ein Endoskop nach Erweiterung der Gallengangsmündung (durch Ballon oder Papillotomie) ein Korb zum „Einfangen“ des Steines herangeführt, geöffnet und danach zusammen mit dem Stein wieder entfernt. Große, eingeklemmte oder auch in den Gallenwegen der Leber befindliche Gallengangssteine lassen sich meist mittels mechanischem Lithotripterkörbchen zerkleinern und dann entfernen.

Diese Methoden werden von Dr. Neidhardt, der diesbezüglich über eine langjährige Erfahrung verfügt und seinen Mitarbeitern am Kreiskrankenhaus Bad Aibling routinemäßig durchgeführt.
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