Triamed Kreisklinik Prien am Chiemsee
Akademisches Lehrkrankenhaus
der Ludwig-Maximilians Universität München
Kommunalunternehmen der
Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim
Triamed Kreisklinik Prien a. Chiemsee
Harrasser Str. 61 - 63
83209 Prien a. Chiemsee
Tel.: 08051/600-0
     
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Besucher gehen gern ins Krankenhaus


Prien (daa) - Mit einem groß angelegten Publikums- und Informationstag präsentierte sich das Kreiskrankenhaus Prien einem interessierten Publikum.

Im Zentrum standen vor allem die Führungen durch die einzelnen Abteilungen, die Besichtigung des Kreißsaals und der neu gestalten Räumlichkeiten der Gynäkologie, Informationen zu der medizinisch-technischen Ausstattung der Klinik, sowie die Fachvorträge zu den Themenbereichen Anästhesie, Endoskopie und Schilddrüsensonographie.

Auf dem Gelände im Uferbereich demonstrierten die Rettungskräfte der Priener Feuerwehr und des Bayerischen Roten Kreuzes die Bergung eines verletzten Unfallopfers, das aus seinem Wagen geborgen werden musste. Die Wasserwacht Prien-Rimsting nahm die Kinder zu Erlebnisfahrten auf den Chiemsee mit.

Schon im Foyer der Kreisklinik erwartete den Besucher eine ganze Reihe von Informationsständen sowie eine Ausstellung über die Geschichte des Hauses. Bereits vor 150 Jahren wurde an der Stelle der heutigen Klinik das Maximiliansspital errichtet. Die Patienten wurden damals von den Mallersdorfer Schwestern betreut. Seit nunmehr 30 Jahren befindet sich die ehemalige Thyssenklinik im Besitz des Landkreises Rosenheim.

1980 zog die Kreisklinik von der Bernauer Straße (aus dem jetzigen Waldorfschul-Gebäude) in die Harrasser Straße um. Damals wurden ein neuer Trakt, drei Operationssäle, sowie eine Röntgenabteilung gebaut. Mittlerweile beherbergt die Klinik nicht nur die Abteilungen Innere Medizin und Chirurgie, sondern auch drei Belegabteilungen.

Auf großes Publikumsinteresse stieß vor allem der neu gestaltete Bereich der Gynäkologie. Zahlreiche werdende Mamas ließen sich durch die Räumlichkeiten führen.

Beim Fachvortrag von Dr. Christoph von Ritter zeigte sich, dass gerade die älteren Patienten immer besser informiert sind. Dem Ärztlichen Leiter ging es vor allem auch darum, den potenziellen Patienten die Angst vor einem möglichen Eingriff zu nehmen.

Draußen verfolgten die Gäste die spannende «Bergung» eines «Unfallopfers». Der Fahrer hatte einen schweren Autounfall, seine Beine waren im Fahrzeugwrack so verklemmt, dass die Einsatzkräfte schweres Gerät auffahren mussten. Benno Weidenspointner vom Bayerischen Roten Kreuz und Stefan Pfliegl von der Feuerwehr wechselten sich in der Moderation ab. Der Kommandant ging auf die steigende Zahl von Airbags in den neueren Wagen ein, die für die Rettungskräfte bei der Unfallbergung ein immer größeres Risiko darstellten.
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