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Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit konseqent ausgeschöpft - mit interdisziplinärer Bauchstation Die klassische Aufteilung der Medizin in Fächer, wie die Innere Medizin und Chirurgie hat historische Wurzeln und entbehrt weitgehend rationellen Kriterien. Diese Aufteilung beginnt schon in den Universitäten und endet in den Abteilungen der Krankenhäuser.
So konzentrieren sich beide, Chirurgen und Internisten auf den Menschen als Ganzen, es fühlt sich der Chirurg aber nur dann zuständig, wenn es was „zu schneiden“ gibt und der Internist dann, wenn es „nichts zu schneiden“ gibt.
Da die Medizin sich immer weiter spezialisiert, entstehen auf beiden Seiten Subspezialitäten. Diese verlassen aber nicht die alte Aufteilung in Chirurgie und Innere Medizin. Der Mensch, der sich als Kranker in die Verantwortung eines Arztes gibt, will weder von einem Internisten, noch von einem Chirurgen behandelt werden. Er kann nicht beurteilen, ob die Gallenkoliken am besten „medikamentös“, „endoskopisch“ oder „chirurgisch“ behandelt werden. Er will einfach nur die beste Hilfe, damit er schnell wieder gesund wird und dies auch anhaltend bleibt.
Es ist daher nur konsequent, dass Mediziner sich den Patienten nicht „fachbezogen“, sondern fächerübergreifend „krankheitsbezogen“ anschauen. Das Krankenhaus Wasserburg hat mit der Interdisziplinären Bauchstation hier einen Anfang gemacht. Alle Patienten, die Beschwerden im Bereich des Bauches haben, kommen auf diese Station und werden von Chirurgen und Internisten zusammen betreut.
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Ausstattung:
Gastroenterologie: Ultraschall (Esaote Technos MPX), Gastroskop (Olympus), Coloskop (Olympus), ERCP (Olympus), Proktoskop alle Endoskope sind von Olympus Serie inkl. 180 mit NBI
Herz-Kreislauflabor: EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruck, Herzecho (Esaote Technos MPX), transösophageales Echo (TEE) (Esaote Technos MPX),
Pulmologie: Bronchoskop (Olympus), Spirometrie, Bodyplethysmographie.
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Daten/Fakten
- Ca. 2400 stationäre Patienten im Jahr
- Ca. 2000 Oberbauchsonographien
- Ca. 1500 Herzechos
- Ca. 1000 Beinvenendoppler
- Ca. 750 Gastroskopien
- Ca. 500 Koloskopien
- Ca. 150 Bronchoskopien
- Ca. 150 ERCP
- Ca. 100 Leberpunktionen
- Ca. 50 PEG
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