Triamed Kreisklinik Wasserburg
Kommunalunternehmen der
Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim
Triamed Kreisklinik Wasserburg
Krankenhausstr. 2
83512 Wasserburg am Inn
Tel.: 08071/77-0
     
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Kinderbetreuung an der Kreisklinik Wasserburg

Manuela Diemand-Rath und Annette Dehlinger-Pieritz bieten dies mit einer Kindergruppe und Tagespflege an, für Kinder zwischen 3 Monaten und 6 Jahren, an der Kreisklinik in Wasserburg  im „Klösterl“. Dieses Angebot richtet sich an alle Interessierten, aber auch besonders an Kinder von Klinikmitarbeiterinnen von Montag bis Freitag von 7.30 bis 14.00Uhr.  mehr...

Babygalerie

In unserer Babygalerie finden Sie jeweils für einen Monat eine Fotoübersicht der neu angekommenen Erdenbürgerinnen und -bürger. mehr...
 
 

Schnarchen, harmlos und lästig oder gefährlich und sogar lebensbedrohlich?


Schnarchen ist die am häufigsten auftretende Schlafstörung. In Deutschland schnarchen mit zunehmendem Alter ca. 50-60 % der Männer und 30-40 % der Frauen. Das Schnarchen kommt in unterschiedlichen Ausprägungen und Schweregraden vor.

Es entsteht im Bereich der oberen Luftwege. Neben der Erschlaffung der Muskulatur des Rachens liegt häufig eine zusätzliche Einengung dieser Wege durch vergrößerte oder pathologisch veränderte Gewebestrukturen vor, wie z.B. große Gaumenmandeln oder eine verbogene Nasenscheidewand welche die Nasenatmung behindert.

Gelegentliches Schnarchen, ohne Störung der Atmung und ohne Beeinträchtigung des nächtlichen Schlafes gilt als harmloses Schnarchen.

Das Schlafapnoesyndrom

ist eine sehr häufige Erkrankung, die durch Schnarchen mit nächtlichen Atempausen und Müdigkeit am Tag charakterisiert wird. Ca. 8 Prozent der Bevölkerung leiden darunter. Während des Schlafs erschlafft die Muskulatur und die Atemwege werden verschlossen - es kommt zu Atemstillständen von unterschiedlicher Dauer und Häufigkeit. Während des Schlafes treten häufiger Aufwachphasen, begleitet mit Herzrasen, Beklemmungsgefühl und Erstickungsangst auf.

Die typischen Beschwerden eines obstruktiven Schlaf-Apnoe-Syndrom sind ständige Müdigkeit, gehäufter Einschlafzwang am Tag, Tagesmüdigkeit, verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen sowie sexuelle Funktionsstörung (Impotenz), Depressionen, Persönlichkeitsveränderungen, Nervosität und Gereiztheit.

Mögliche Folgen sind Koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Herzinfarkt. Seit kurzem ist auch der bisher unterschätzte Zusammenhang zwischen nächtlichem Magensaftreflux in der Speiseröhre (Zurücklaufen des Mageninhalts in die Speiseröhre) und starkem Schnarchen gesichert. Nicht selten besteht erhöhte Unfallgefahr wegen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche.

Bei Patienten die stärker Schnarchen, und besonders bei denen bereits Atemaussetzer bemerkt wurden, sollten unbedingt schlafmedizinisch untersucht werden. Dies erfolgt zunächst beim Facharzt für Pneumologie und/oder Facharzt für HNO-Heilkunde mit Spezialgebiet Schlafmedizin. Hier sollte ein sogenanntes Schlafscreening, d.h. zunächst eine ambulante Untersuchung des Schlafes in der Nacht beim Patienten zuhause in den üblichen Schlafgewohnheiten vorgenommen werden. Hierfür wird der Patient in der Praxis/Klinik mit den entsprechenden Meßinstrumenten für die Nacht ausgestattet. Mit dieser Apparatur geht er nach Hause und in der Nacht werden verschiedene Werte gemessen, die ein genaueres Bild über den tatsächlichen Schweregrad des Schnarchens abgeben. Die Messungen werden am nächsten Tag in der Praxis/Klinik ausgewertet.

Davon abhängig wird entschieden, ob eine weitere, wesentlich umfangreichere mehrtägige Untersuchung im Schlaflabor stationär durchgeführt werden muß

Die Therapie bei leichten Formen des obstruktiven Schlafapnoesyndroms besteht in der Reduktion des Körpergewichts, in Maßnahmen zur Veränderung der Schlafposition oder in Form von Medikamenten. Bei schweren Formen erfolgt die Vorstellung in einem Zentrum für Schlafmedizin, wo weitere Therapieschritte bis hin zur nCPAP-Therapie (nächtliche apparative Atemunterstützung) erfolgen.

Wer eine diagnostische Abklärung und therapeutische Evaluierung aus einer Hand wünscht, wendet sich bitte an Dr. med. Bernhard Oberacher, Leiter des pulmologischen Schwerpunktes der Kreisklinik Wasserburg, Telefon 08071-77-307 oder -476.
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Verlängerung der Bilderausstellung in der Kreisklinik Wasserburg am Inn

Die Bilderausstellung der Künstlerinnen Gabriele Geith und Lisa Kufner auf der gynäkologisch/geburtshilflichen Abteilung (Station 5/2. Stock) wird bis Ende des Jahres verlängert.
Für Frau Lisa Kufner steht das Malen mit Pastellkreide ohne Hilfsmittel (nur mit den Fingern) im Vordergrund. Frau Gabriele Geith hat sich von der Aquarelltechnik jetzt intensiv der Acryltechnik mit starken Farben zugewandt.
 
 

Triamed Kreiskliniken beteiligen sich als erste Klinikgruppe im Landkreis Rosenheim am Ökoprofit

Einige Kommunen und Landkreise führen im Rahmen ihrer Lokalen Agenda 21-Aktivitäten das Umweltprogramm ÖKOPROFIT durch. Städte oder Landkreise arbeiten dabei eng mit den ansässigen Unternehmen zusammen, um den Umweltschutz zu verbessern und gleichzeitig Kosten zu senken. Hierzu hat sich auch der Landkreis Rosenheim zusammen mit einer Reihe unterschiedlichster Betriebe entschieden. mehr...