Was macht ein Physiotherapeut? Bewegung. Ein zentraler Aspekt. Physiotherapeuten leiten Patienten zur Bewegung an und/oder bewegen sie. Sie untersuchen und beurteilen dafür die Patienten, um zielgerichtet zu behandeln. Ziel ist dabei immer eine Funktionsverbesserung und oft eine Schmerzreduzierung im betroffenen Organsystem. Physiotherapeuten arbeiten derzeit in Deutschland grundsätzlich nach ärztlicher Verordnung mit ihren Patienten.
Arbeitsschwerpunkte sind die Behandlung von
- Beschwerden am Bewegungsapparat durch Unfälle oder Überbelastung
- Störungen des Gefäß- und Nervensystems (z.B. nach Schlaganfall)
- Entwicklungsstörungen bei Kindern
- gynäkologische Probleme (z.B. Geburtsvorbereitung und Rückbildung)
- Funktionsstörungen der inneren Organe
(z.B. Herzinfarkt oder Atemwegserkrankungen)
- Präventive Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten
- Physiotherapeutische Betreuung von Sportlern
- und.und.und.
Oft liegen die Probleme eines Patienten in verschiedenen Organsystemen, so dass komplexes , ganzheitliches Denken notwendig ist.
Fortbildung. Immer wieder neu. Nach Abschluß der Ausbildung ist eine ständige Weiterqualifizierung unersetzlich, um erfolgreich in diesem Beruf zu arbeiten. Dazu gibt es viele Fortbildungsangebote in allen Bereichen der Physiotherapie. Seit kurzem gibt es an einigen Hochschulen Pilotstudiengänge für Physiotherapie. Damit werden Therapeuten auch die Möglichkeit zu wissenschaftlichem Arbeiten haben.
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